GRENZGÄNGE

DAS NACKTE LEBEN: KONKRETISIERUNGEN DES ALLTÄGLICHEN AUSNAHMEZUSTANDS

Ulrich Seidls Filme, existenzielle Traktate allesamt, porträtieren das gegenwärtige Europa als die sich vergrößernde Durchgangszone eines neuen Prekariats, dessen Improvisationsfähigkeit mit der sozialen Zumutung wächst. Zwischen Pornografie und Sterbeghettos, zwischen Depression und robustem Witz:  Der Ausnahmezustand wird in Filmen wie „Import Export“ als Normalbedingung behandelt. Der Filmautor, Regisseur und Produzent Ulrich Seidl, und Stefan Grissemann, Filmkritiker und Seidl-Monograph, sprechen vor dem eisernen Vorhang über Wahrnehmungsbarrieren, Fakt-Fiktions-Kollision und die Umsetzung umstrittener filmischer Visionen.


In Kooperation mit der Diagonale, dem Festival des österreichischen Films (1.-6. April 2008) http://www.diagonale.at



MITTWOCH, 02. APRIL 2008, BEGINN: 18.00 UHR, HAUPPTBÜHNE, SCHAUSPIELHAUS GRAZ
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