01.10.2014 - 23.03.2015
GRAZ OFFENE STADT
SUBVERSIV - RAUM FÜR ALTERNATIVEN

Ausstellung mit Werken von:

Ovidiu Anton, Tanja Fuchs, Sonja Gangl, Marlene Hausegger, Kartin Hornek, IEFS Kiesling & Stolberg, Robert Jelinek, Helmut Kandl, Renate Krammer, Andreas Leikauf,  MeerSau, Erwin Polanc, Erwin Posarnig, Oliver Ressler, Max Schaffer, Josef Schützenhöfer, Stadtwerkstatt Linz & Deborah Sengl, Gustav Troger, Addie Wagenknecht, Peter Weibel, Roswitha Weingrill, Anita Witek
 

Eröffnung am 25.02.2015, 18.00 Uhr
GrazMuseum: Foyer und Gotische Halle

Ausstellungsdauer 26.02. – 23.03.2015

 

Eine Kooperation von Akademie Graz und GrazMuseum

Kuratiert von Martin Behr und Astrid Kury

 

 

 

Subversiv zu sein, ist ein Standard in der zeitgenössischen Kunst. KünstlerInnen machen gesellschaftspolitische Statements und kritisieren bestehende soziale und politische Ordnungen. Das hat dazu geführt, dass Kunst mitunter als letzte Strategie des Krisenmanagements instrumentalisiert wird.
Es zählt aber nicht nur der Aktivismus, der breitenwirksam im sozialen oder öffentlichen Raum aufrüttelt und provoziert. Ebenso wichtig sind Arbeiten, in denen die Subversion anders wirksam wird: Als unaufdringliche, subtile oder auch deutliche Irritationen und Konfrontationen, die neue Zwischenräume aufschließen im zunehmend von Verboten reglementierten, mit Überwachung kontrollierten und von Ökonomisierung eingeschränkten Raum der Stadt.


Kunstausstellung zur bestehenden Dokumentationsausstellung „Graz – Offene Stadt. Ordnungspolitiken und Möglichkeitsräume
Kooperation von Akademie Graz, GrazMuseum und Institut für Kulturanthropologie der KFU Graz


Info zur Dokumentationsausstellung „Graz – Offene Stadt. Ordnungspolitik und Möglichkeitsräume“:
International wie auch in Graz ist eine zunehmende Reglementierung des Lebens im öffentlichen Raum festzustellen. Anstatt einer Erosion der sozialen Kohäsion entgegen zu wirken, wird unter den Schlagworten der Sauberkeit und Sicherheit eine Kultur der gegenseitigen Kontrolle gefördert.
Diese Ausstellung dokumentiert, wie sich damit Schritt für Schritt ein bedenklicher Wertewandel vollzieht. Thema sind Verbotspolitiken und Ausgrenzungsmechanismen in Graz. Dem stellen wir an Hand von ausgewählten Beispielen die optimistische Perspektive einer Offenen Stadt entgegen, in der das durchaus auch konflikthafte Aushandeln unterschiedlicher Raumnutzungen als Zeichen von Urbanität gilt.

Konzept: Sibylle Dienesch, Astrid Kury, Johanna Rolshoven | Ausstellungsteam: Ruth Dorothea Eggel, Robin Klengel, Elisabeth Luggauer, Heidi Oswald, Christina Töpfer unter Mitarbeit von Martin Behr, Ronald Frühwirth, Joachim Hainzl | Technische Leitung: Christian Smretschnig | Grafik und Ausstellungsdesign: Nina Bammer
Ausstellungsdauer: 2.10. – 23.03.2015
Öffnungszeiten: Mi – Mo, 10.00 – 17.00 Uhr
GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz, T +43 316 872-7600, grazmuseum@stadt.graz.at

www.facebook.com/GrazOffeneStadt
www.akademie-graz.at
www.volkskunde.uni-graz.at

NEUERSCHEINUNG aus unserer Veranstaltungsreihe UNRUHE BEWAHREN

Anna Kim
Der sichtbare Feind
Die Gewalt des Öffentlichen und das Recht auf Privatheit

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