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19.11.2020 - 19.11.2020, UNRUHE BEWAHREN
UNRUHE BEWAHREN Vorlesung
Aris Fioretos: ATLAS - UNRUHE

Sitzt die Seele an einer bestimmten Stelle im Körper? Ist die Haut wirklich die Grenze eines Menschen? Mit Hilfe der Fiktion gestaltet Aris Fioretos Fragen, die von der Medizin offengelassen werden, und umkreist das Bild vom neuen Menschen, wie es in den Jahrzehnten um 1900 entsteht. Während Seefahrer und Astronomen die Umgebung des Menschen kartierten, brachen die Mediziner zu Entdeckungsreisen in sein Inneres auf. Atlas wurde zum Vorbild für jeden, der „Wahrheiten in noch unbekannten Dingen“ suchte.

 

13.10.2020 - 13.10.2020, KUNST VOR ORT
AUSSTELLUNG
AMITABH SENGUPTA

Die Artmosaic Galerie in Paris freut sich in Kooperation mit der Akademie Graz die Ausstellung mit Arbeiten des indischen Künstlers Amitabh SenGupta von 13. bis 23. Oktober 2020 bekanntzugeben.
 

07.10.2020 - 07.10.2020, KUNST
musikprotokoll im steirischen herbst
Martin und Peter Brandlmayr –– Die relative Kunst der Unfuge. Installation
02.09.2020 - 02.09.2020, KUNST VOR ORT
Ausstellung
Close-Up

Karin Lernbeiß & Miriam Raneburger

Die Ausstellung zeigt Portraits aus dem Fashion-Shooting für das MAGAZIN DES GUTEN LEBENS: ein Lifestyle-Magazin, in dem Menschen mit Behinderungen die Hauptrolle einnehmen.


„Die Modestrecke für das Magazin des guten Lebens nimmt für mich als Fotografin einen besonderen Stellenwert ein, da es die Wertschätzung der Vielfalt unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten – ob vor oder hinter der Kamera – für die fabelhafte Zusammenarbeit: für eure Professionalität, Souveränität und Lebensfreude, mit der hier ans Werk gegangen wurde. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Projekte wie
dieses keine Ausnahme darstellen. Es soll all jene motivieren, für die das Recht der Teilnahme an der Öffentlichkeit noch keine Selbstverständlichkeit darstellt. In diesem Sinne: Fortsetzung folgt!“ — Karin Lernbeiß


„Ich kann nur DANKE sagen. Für das Vertrauen meiner super Models: die Selbstverständlichkeit, Geduld und Offenheit, die ihr diesem Projekt geschenkt habt.“ – Miriam Raneburger

 

12.03.2020 - 12.03.2020, KUNST VOR ORT
DO IT IN THE DARK
Ausstellung Anita Witek

DO IT IN THE DARK stellt die Frage nach der Gestaltungskraft dessen, was im Dunkeln bleibt. 

26.02.2020 - 26.02.2020, AUSSTELLUNGEN
Barricading the Ice Sheets
Screening Programme

Begleitendes Screening Programme zur gleichnamigen Konferenz
in der Camera Austria, Lendkai 1, 8020 Graz.

Fr., 28.2.2020, 17.00 - ca. 20.00 Uhr
Sa., 29.02.2020, 14.00 - ca. 19.00 Uhr

Info: research@ressler.at

Screening / Premiere: 28.02.2020, ca. 20.00 Uhr
Oliver Ressler: Everything’s coming together while everything’s falling apart:
Venice Climate Camp, 21 min, 2019

https://camera-austria.at/veranstaltungen/konferenzoliver-ressler-barricading-the-ice-sheets/

 

In der Akademie Graz wird parallel zur Konferenz »Barricading the Ice Sheets« in der Camera Austria die Ausstellung mit Filmen zu Klimaaktivismus gezeigt, die die Teilnehmer*innen der Konferenz ausgewählt haben.

Laboratory of Insurrectionary Imagination, Notre Flammes Des Landes: The Illegal Lighthouse Against an Airport and Its World, 16 min, Frankreich, 2018
Ausgewählt von John Jordan (GB)

Tiago de Aragão, Entre Parentes, 27min, Brasilien, 2018
Ausgewählt von Daiara Tukano (BR)

The Natural History Museum, Kwel Hoy – Totem Pole Journey Exhibition at The Carnegie Museum Of Natural History, 3:56 min, USA, 2018
Ausgewählt von Steve Lyons (US)

Nwafili Emmy, Black Tide, 4:09 min, Nigeria, 2019
Ausgewählt von Nnimmo Bassey (NG)

Claus Mikosch, Change is happening, COP 25, 7:32 min, Spanien, 2019
Ausgewählt von Marta Moreno Muñoz (ES)

Dan Lin, RISE: From one island to another, 6:31min, 2018
Selected by Aka Niviana (GL)

»Barricading the Ice Sheets« ist ein Projekt von Oliver Ressler und wird mit Unterstützung des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF: AR 526) realisiert. Die Ergebnisse werden im Herbst 2021 in eine Ausstellung bei Camera Austria münden.

© Nwafili Emmy, Black Tide, Filmstill, Nigeria 2019

22.01.2020 - 22.01.2020, AUSSTELLUNGEN
TARANEH KHALEGHI
Unendliches Rauschen - Ausstellung

Taraneh Khaleghi ist Stipendiatin der Akademie Graz in Kooperation mit der Meisterschule für Kunst und Gestaltung der HTBLVA Ortweinschule Graz.

In ihrer Arbeit macht Taraneh Khaleghi die weiße Wandfläche zum unspezifischen Möglichkeitsraum. Im weißen Rauschen, in dem alles und nichts zugleich enthalten ist, lässt sie Fragmente von Existenzen hervorblitzen, wie die unzähligen täglichen Begegnungen, die jeder von uns macht, wenn er durch die Stadt geht. Es sind kleine, feine, realistische Bilder von verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Positionen, die man im Alltag so einnimmt, etwa um etwas genauer zu betrachten.

Was ist der Raum? Das ist eine banale, aber keine einfache Frage. Der Raum ist der Behälter, in dem wir herumgehen. Laut neuesten physikalischen Modellen besteht die Welt vor allem aus Information, und der Rest – Energie, Materie – seien Oberflächenphänomene. Das, was wir in Raumdimension wahrnehmen, wäre also tatsächlich nur Information auf einer zweidimensionalen Oberfläche. Diese unglaubliche Sensation bildet die Arbeit von Taraneh Khaleghi ziemlich gut ab – das aktuelle kosmische Hologramm scheint nicht so viel anders als das antike Höhlengleichnis. Jedenfalls ist die Spannweite zwischen lapidarer Momenthaftigkeit und metaphorischer Breite ist ein sehr ansprechender Aspekt dieser Arbeit. Da fallen Fläche und Raum in eins, Dauer und Moment ebenso. Was ist Existenz ohne jeden gesellschaftlichen Zusammenhang? Ein maximal unangenehmes Whiteout, dieser Verlust aller Bezugspunkte.

 

 

10.01.2020, LITERATURWETTBEWERB
Literaturpreisverleihung
Emil-Breisach-Literaturpreis 2019

Feierliche Preisverleihung des EMIL-BREISACH-LITERATUR-PREISES 2019 der AKADEMIE GRAZ zum Thema KURZPROSA und Lesung der PreisträgerInnen-Texte.

Jury:
Georg Petz, Autor
Claudia Romeder, Residenz Verlag
Andrea Stift-Laube, Literaturzeitschrift LICHTUNGEN


1. Preis € 3.700,- Bundeskanzleramt, Sektion II Kunst und Kultur
CONSTANTIN SCHWAB: „So schöne Züge“

2. Preis € 1.000,- Energie Steiermark AG
ALEXANDRA KOCH: „vattern muttern künd ziehen sie diese splitter vorsichtig"

3. Preis €    800,- Energie Steiermark AG
MARTIN PEICHL: „Der Kessler-Effekt“

Die Gewinnertexte werden 2020 in der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN publiziert.

27.11.2019 - 27.11.2019, AUSSTELLUNGEN
ALT WERDEN
Portraits von Menschen mit Behinderungen

Alt werden ist das Privileg des 21. Jahrhunderts. Die Lebenserwartung nimmt stetig zu, und damit auch die guten Jahre im Alter. Da geht es auch darum, was wir vom Leben erwarten. Das ist vor allem: nicht einsam sein, in vertrauter Umgebung leben, gesund bleiben, über gesellschaftliche Teilhabe verfügen.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. Unzählige wurden vor 1945 Opfer der nationalsozia- listischen Euthanasie. Die nach 1945 geborene Generation wird nun alt. Es ist Zeit, gemeinsam über Lebensqualität im Alter nachzudenken.

Christopher Mavrič hat in Einrichtungen der Lebenshilfe in der Steiermark ältere Menschen mit Behinderungen portraitiert. Der Autor Stefan Schlögl gibt Einblicke in ihre Lebensgeschichten. Parallel zur Ausstellung gibt es im Verlag Bibliothek der Provinz das Buch „Weil es mich gibt“ von Stefan Schlögl und Christopher Mavrič.

In der Ausstellung werden Bilder von Menschen mit intellektuellen Behinderungen gezeigt, die im Rahmen des Buches entstanden sid.

SchülerInnen des Kreativzweigs des BORG Murau haben dazu Porträts in "Fingerprint-Technik" gestaltet.

 

22.11.2019, UNRUHE BEWAHREN
KURT M. KOTRSCHAL: SIND WIR MENSCHEN NOCH ZU RETTEN?
Gefahren und Chancen unserer Natur - Herbstvorlesung

„Menschliches Verhalten treibt die Biosphäre in ihr heutiges Multitrauma. Obwohl Menschen sich vor allem durch ihr rationales Potential von anderen Arten unterscheiden, ist ihr Alltagsverhalten regelhaft von irrationalen Entscheidungen geprägt. Was sind die evolutionär grundgelegten Universalien menschlichen Verhaltens? Und welcher Handlungsspielraum bleibt uns?

Angesichts unserer globalen Überlebensprobleme braucht es mannigfache und teils radikale Verhaltensänderungen auf individueller und auf gesellschaftlicher Ebene. Und vor allem braucht es eine realistische Sicht auf die menschliche Natur. Nie zuvor war es wichtiger zu erkennen, wer wir eigentlich sind.“ (Kurt M. Kotrschal)

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