09.11.2016 - 16.12.2016

Ausstellung Andreas Heller

floor, light, act

Andreas Heller, * 1978 in Graz, lebt und arbeitet in Graz. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien sowie Architektur und Kunstgeschichte in Graz. Er ist Kurator des Programms für bildende Kunst am Forum Stadtpark in Graz und unterrichtet an der HTBLVA Ortweinschule.

Auszeichnungen: Kunstraum Steiermark Stipendium (2017/18); Kunstförderungspreis der Stadt Graz für Bildende Kunst(2011); Stipendium der Stadt Graz für Bildende Kunst (2011); Arbeitsstipendium des Landes Steiermark (2010); Henkel Art Award (2008).

Einzelausstellungen u.a.: Baldachini, Glasgow International Art Festival (2014); Outdoor Sources - Andreas Heller & Heribert Friedl, Kunstverein Baden (2013); subsequent formation (mit Katarina Matiasek), Galerie Stadtpark, Krems (2011); whiteout views, blackout scenes, Galerie 5020, Salzburg (2010); blueprints for a blackout, Austrian Cultural Forum, London (2009).
www.andreasheller.at


PRÄSENTATION der LICHTUNGEN 148/2016

       Cover und Kunstteil: Andreas Heller - Position and Details      
       Graz: Mittwoch, 23. November 2016, 20.00 Uhr
       Kulturzentrum bei den Minoriten, Mariahilferplatz 3, 8020 Graz

       Wien: Donnerstag, 24. November 2016, 19.00 Uhr
       Hauptbücherei Wien, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

ERÖFFNUNG

Mittwoch, 9. November 2016
Beginn: 18:00 Uhr

 

AUSSTELLUNGSDAUER

10. November - 16. Dezember 2016

 

ÖFFNUNGSZEITEN

MO -  DO 08:00 -16:00 Uhr

FR 08:00 -12:00 Uhr und nach Vereinbarung

 

Künstlergespräch:

12.12.2016, 18:00 Uhr mit Karla Mäder, Astrid Kury und Andreas Heller

unterstützt von:
Nachlese
KUNST VOR ORT
LEA TITZ - TIERCHEN

Die Ausstellung TIERCHEN zeigt eine Auswahl von auf das Motiv unscheinbarer Tiere bezogener Videos, Fotoarbeiten, Collagen und Objekte, in denen Tiere das Material für die Künstlerin herstellen. Mit konzeptuellen Wendungen, Drehungen und Verwendungen verunklart Lea Titz in ihren Arbeiten die vormals getrennten, ja sogar in Konkurrenz zueinander stehenden Bereiche von Kunst und Natur und eröffnet außergewöhnliche Blicke auf das urbane Tierleben.

 

Ausstellungseröffnungen sind gesellschaftliche Events – fast wie ein großes Netzwerktreffen. Da steht man der Kunst auch schon mal im Weg. Viele nehmen sich vor, die Ausstellung noch einmal in Ruhe anzusehen. Aber oft geht sich das dann doch nicht mehr aus.

Lea Titz möchte es einmal mit einem anderen Angebot versuchen: keine Vernissage, dafür aber die Möglichkeit, seinen Ausstellungsbesuch zu buchen, um bei einem Getränk in Ruhe einmal alle Videos ansehen zu können.
Um Voranmeldung wird gebeten!

Die Künstlerin wird am 03.02.2016 von 08:00 - 16:00 Uhr vor Ort sein und steht für Fragen und Antworten zur Verfügung!


 

Kunst vor Ort
JOCHEN HÖLLER: TURBULENZ

Die Unruhe der Turbulenz ist die Gegenbewegung zur selbstverstärkenden Dominanz von Strömungen. Gedanken aufzuwirbeln und all die Worte, Zeilen und Bilder, bar jeglicher Ordnung, zu nunmehr formal-analytisch begründeten Narrativen zusammenzusetzen, ist der künstlerische Erkenntniszugang von Jochen Höller, der auf einer großen Liebe zu Büchern und ihrer Rolle für die Geistesgeschichte beruht.

 


 

KUNST VOR ORT
ROBERT GABRIS: HERZBLUT

Robert Gabris konzentriert sich auf das Medium der Zeichnung, ausgeführt in Fineliner oder Kaltnadel. Zeichnen ist für ihn eine Sprache, die das Denken schärft und Erinnerungen der Bearbeitung zugänglich macht. Diese Zeichnungen sind, so Robert Gabris, „Zitate meiner Existenz und Erforschungen meiner Zugehörigkeiten“, u.a. zur Community der Roma/Romnia.

Die unmittelbar-leibliche Erfahrung, in Beziehung gesetzt zu anatomischen Studien, steht dabei im Vordergrund. Eine wichtige künstlerische Forschungsfrage für Robert Gabris ist, wie man die Erfahrung des Lebens, die Dimensionen von Raum und Zeit in die Zeichnung integrieren kann.

 


 

KUNST VOR ORT
PETRA STERRY: EMOTIONEN, GEFÜHLE, STIMMUNGEN

Wie erschließt sich das Subjekt die Welt? In Zeichnungen, Installationen und Videos beschäftigt Petra Sterry sich mit Grundfragen der Existenz. Einen Zugang dazu bietet ihr die Arbeit mit Sprache, einen anderen die von ihr entwickelte Methode der künstlerischen Forschung: Fuzzy Art ist an der Schnittstelle von Kunst und Leben angesiedelt. Im Projekt Nadaistics erarbeitete die Künstlerin 2012 – 2014 in Workshops in ganz Europa ein von vielen Menschen verfasstes Archiv des Umgangs mit dem Nichts und Hoffnung, wie sie im Wort nada vereint sind.

Nach ihrer langjährigen Beschäftigung mit dem Nichts, das als Horizont zur Erfahrung der Gegenwärtigkeit konstitutiv ist, richtet Petra Sterry ihren Fokus nun auf Gefühle und Emotionen. Sie sind das Flüchtige in der Existenz, das Ausgeblendete und Beherrschte im Alltag. Seit 2015 arbeitet Petra Sterry dazu im Forschungsprojekt Elastic Punch.

 


 

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