05.07.2017 - 21.07.2017

VANISHED LAND

JULIANA HÖSCHLOVA / SUJIN LIM Ausstellung

Eine Kooperation von St.A.i.R. Land Steiermark, Akademie Graz und EEZA.
Eine Gemeinschaftsausstellung von Juliana Höschlová und Sujin Lim im Rahmen des Styrian-Artist-in-Residence Programms des Landes Steiermark.

Juliana Höschlová hat im Archiv der Landesbibliothek alle Ausgaben der Tageszeitung Steirerkrone im Jahr der Flüchtlingskrise 2015 durchgesehen. Sie hat ausgewählte Bilder und Texte aus den Berichten der Tageszeitung in das Medium der Schwarz-Weiß-Zeichnung transformiert, die sie in einer Performance über den europäischen Alltagsrassismus präsentieren wird.

Für die Ausstellung Vanished Land zeigt Sujin Lim ein Video aus der Serie The Crude Sceneries und die Installation Collected Landscape. Thema ist das „Ausgraben“ sozialer und politischer Leitmotive, die den Landschaften eingeschrieben sind. In ihren Arbeiten liest Sujin Landschaften und menschliche Beziehungen anders und entwickelt so künstliche Landschaften als Geschichten, um das Unsichtbare sichtbar zu machen.


In the archive of the Styrian State Library Juliana Höschlová has gone through all editions of the daily newspaper Steirerkrone of the year of refugee crisis in 2015. She transformed selected texts and images from the reports in the daily newspaper into the medium of black and white drawing. These drawings she presents in a performance on the everyday racism in Europe.

For the exhibition Vanished Land, Sujin Lim presents a video of The Crude Sceneries and the installation piece Collected Landscape. The works are about unearthing the social and political leitmotifs inherently embedded in landscapes. In her pieces, Sujin re-reads landscapes and human relationships and creates artificial landscapes as stories to make the invisible visible


Juliana Höschlová, born 1987 in Prague, is a multi-media-artist based in Prague. She received her degree from the conceptual studio at the Academy of Fine Arts in Prague. Mostly she works with drawing, video, performance and installation. Her works were exhibited in institutions such as Taipei VT artsalon, Tam Tam art gallery Berlin, Buňka gallery Ústí nad Labem, Karlin Studios Prague, MeetFactory Prague, Czech National Gallery Prague, as well as Pavillion Gallery Prague.

In 2010, Höschlová won the Art Award of the Czech National Gallery. In 2010, she realized a project mapping the contemporary art scene in Taipei. Recently, she has been working on the Návštěva (“Visit”) project representing video art with the focus on critical thinking.

Juliana Höschlová received the grant St.A.i.R. Styria Artist in Residence, from the Region of Styria. From May to July 2017 she is working in Graz with Akademie Graz und Atelier Schillerstraße.
www.julianahoschlova.com
www.navsteva.network


Sujin Lim, born 1979 in Seoul (South Korea), develops site-specific interventions and performances on sociopolitical stages and attends these with a research based video-documentation. The interventions were performed f.e. at Freedom Square in Teheran, at Sappo Paper Mill in Maine, in the Old Town of Winterthur. Her works were exhibited a.o. in institutions such as The Delaware Contemporary, DOK Documentation Centre for Modern Art in St. Pölten, MaximGorki Theater in Berlin, Marke 6. Neues Museum in Weimar and Seoul Museum of Art in Korea.

In 2016, Sujin Lim won the Dave Bown Projects 12th Competition Award of Excellence and the KARA Award. In 2014, her work has been selected for the IV Moscow International Biennale for Young Art in Museum of Moscow. 

Sujin Lim received the grant St.A.i.R. Styria Artist in Residence, from the Region of Styria. From May to July 2017 she is working in Graz with Akademie Graz.
www.sujinlim.com

ERÖFFNUNG
Mittwoch, 5. Juli 2017
19.00 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER
06.07. - 21.07.2017

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo - Do 10.00 - 17.00 Uhr
Fr 10.00 - 14.00 Uhr und nach Vereinbarung

AKADEMIE GRAZ
Neutorgasse 42, 8010 Graz

 

 

unterstützt von:
Nachlese
COLLABORATIVE NETWORKS:
GRAZ – BERLIN RETOUR

COLLABORATIVE NETWORKS: GRAZ – BERLIN RETOUR

MAX FREY, ANGELIKA LODERER, ERWIN POLANC,
VALENTIN RUHRY, MAX SCHAFFER, ANITA WITEK

 

Kunstwerke müssen im beschleunigten Markt der Ratings »fotogen« sein, denn die Dominanz des Visuellen in der Gegenwartskultur hat sich durch die Etablierung neuer Medien bedeutend verstärkt. Abbildungen von Kunstwerken werden in den verschiedensten digitalen Netzwerken in die Ökonomie der Aufmerksamkeit eingespeist. Damit wird die Wirkung auf dem Bildschirm zu einem zentralen Kriterium im Ranking des Kunstmarkts. Dem entgegengesetzt ist das Arbeiten in künstlerischen Netzwerken, die Zentren und Peripherien miteinander verbinden.

Die Ausstellung zeigt Positionen von sechs Künstlerinnen und Künstlern entlang der Achse von Graz, Wien und Berlin, die Visualität auf ihre Weise zum Thema machen.

Nach Berlin wird die Ausstellung am 22. April 2016 im Forum Stadtpark in Graz eröffnet.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit von Akademie Graz, LICHTUNGEN und dem Österreichischen Kulturforum Berlin.

ÜBERLEBENSRÄUME
AUSSTELLUNG IN BUKAREST

Ausstellung von Lidija Mirkovic (DE/RS), Marina Rosselle (FR) und Tudor Bratu (RO/NL).

Die „Authentizität“ und Exotik informeller Siedlungen fasziniert die Wohlstandgesellschaft ebenso, wie sie sich davon bedroht fühlt. Einerseits stehen Slums für die „Unzivilisiertheit der Anderen“, andererseits ist das direkte Erleben von Slums bereits touristisches Programm. Informelle Siedlungen sind aber weder ein bunter Abenteuerspielplatz noch ein archaischer, gesetzesfreier Raum – wir wissen, dass die Freiheit der Armut keine ist.
„Überlebensräume“ ist eine künstlerisch-dokumentarische Recherche über die informellen Siedlungen in Serbien, Rumänien, aber auch in Österreich. Mit Hilfe von weggeworfenem Material wird hier ein Überleben in einer feindlichen Welt organisiert. Dieses eindrucksvolle Sich-Einrichten trotz allem zeugt von dem Bedürfnis nach der selbstbestimmten Gestaltung aller Lebensverhältnisse. Wie diese Überlebensräume beschaffen sind und wie sie funktionieren, ist Thema der Ausstellung.

ABGRUND
Neueröffnung der Akademie Graz

ABGRUND – was für ein schillerndes Wort! Man ist abgestoßen, will nicht hinunter ins Dunkle, Anarchische; man ist angezogen, spürt die Lockung des Unbekannten. Es ist ein Bild für die gegenwärtige Gratwanderung entlang zahlreicher Katastrophen. Vielleicht aber steckt darin auch das Potential einer neuen Utopie.

Kulturarbeit ist vielfach ein Arbeiten am Abgrund. Zum einen im Auftrag, genau hinzusehen und Abgründiges, wo es sich auftut, zur Sprache zu bringen. Zum anderen führen die Arbeitsbedingungen im Kulturbereich, infolge steter Kürzungen, viele Kulturinitiativen und Kunstschaffende an den Rand des Machbaren. Der Neustart der Akademie Graz, zum 30jährigen Bestehen, ist daher einer angesichts des Abgrunds: Ein Insistieren auf der Zusammengehörigkeit von Kultur und Bildung, ein Hervorheben des Werts von Zusammenarbeit, über alle Grenzen hinweg.


Der Neustart der Akademie Graz, zum 30järigen Bestehen, ist daher einer angesichts des Abgrunds: Ein Insistieren auf der Zusammengehörigkeit von Kultur und Bildung, ein Hervorheben des Werts von Zusammenarbeit, über alle Grenzen hinweg.


Eine Ausstellung visueller Poesie von
.aufzeichnensysteme, Anatol Knotek, Zuzana Husárová, Claudia Klučarić, Sabine Maier, Jörg Piringer, Sophie Reyer, Günter Vallaster, Andrea Zámbori, Jörg Zemmler

Kurator: Günter Vallaster

 

UTOPIE ABRUND, Vortrag von Peter Strasser

JEDER MENSCH IST EIN A++, Lesung von Georg Petz

 

Titelbild: Claudia Klučarić

 

 

Stories from the Edge
KünstlerInnengespräch und Katalogpräsentation

Ryts Monet, Nayari Castillo, Kate Howlett-Jones: STORIES FROM THE EDGE
präsentiert von Katrin Bucher, Kuratorin Kunsthaus Graz

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
STADTPLAN

 

Tel: (0043) 0316 83 79 85 - 0
Fax: (0043) 0316 83 79 85 - 17
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www.akademie-graz.at