07.04.2021 - 18.04.2021

STEIERMARK SCHAU

Mobiler Pavillon - Wien

Der mobile Pavillon wird, als Expositur der neuen großen Ausstellung des Landes, der STEIERMARK SCHAU, von Wien ausgehend in Hartberg, Spielberg, Schladming und Bad Radkersburg zu besuchen sein.
In einer monumentalen Video-Rauminstallation auf einer Fläche von 800 m2 wird eine Gegenwartsanalyse zur Steiermark ausschließlich in bewegten Bildern gezeigt.

Die größte Attraktion dieser mobilen Kunsthalle ist eine 50 Meter lange Panorama-Leinwand: ein neues Steiermark-Panorama!

Der Pavillon fragt WER WIR SIND. Das wird am Beispiel unserer Beziehungen zu Landschaften beantwortet: Die Landschaften, in denen wir leben und arbeiten, prägen uns und wir prägen sie.

Das Panorama lädt dazu ein, in Bildwelten einzutauchen und sie als Rauminstallation zu erwandern. Es eröffnet neue Perspektiven auf das Vertraute, mit der künstlerischen Erforschung vielfältiger Landschaften der Steiermark. Zugleich ergibt sich damit ein exemplarisches Panorama der aktuellen Kunstszene des Landes.


Im Panorama werden 24 Kunstbeiträge mit ungewöhnlichen, faszinierenden und überraschenden Blicken auf die Steiermark gezeigt von: 

Catrin Bolt, Helwig Brunner, Chien-Chi Chang, Christian Eisenberger, Manfred Erjautz, Matthias Forenbacher, Siegfried A. Fruhauf, Anita Fuchs, Julia Gaisbacher, Michael Goldgruber, Fatema Hamidi, Andreas Heller, Ulrike Königshofer, Anna K. Laggner, Claudia Larcher, Lukas Marxt, Christoper Mavrič, Susanne Miggitsch, Olga Neuwirth, Georg Oberhumer, Erwin Polanc, Werner Reiterer, Katharina Swoboda, Lea Titz, Total Refusal (Susanna Flock, Adrian Jonas Haim, Robin Klengel, Jona Kleinklein, Leonhard Müllner, Michael Stumpf), Jakub Vrba, Stefanie Weberhofer, Anita Witek, Karl Wratschko, zweintopf.

 

Ergänzend zum Panorama gibt es sechs filmische Ausstellungsbeiträge, die unser Verständnis von Landschaft vertiefen. Sie zeigen die Vielfalt der Steiermark:


Atlas Steiermark. Die Steiermark in Karten / Geoinformationen im Überblick
Thematische Karten zeigen, wie die landschaftliche Vielfalt das Leben und Arbeiten in der Steiermark prägt.
Der Digitale Atlas Steiermark ist eine Auskunftsplattform des Landes Steiermark. Das Geoinformationssystem GIS-Steiermark stellt hier nahezu alle öffentlichen raumbezogenen Daten der Abteilungen des Landes und seiner Kooperationspartner dar. Wir haben eine Auswahl aus diesen interaktiven Themenkarten zusammengestellt.


Ein Beitrag von Akademie Graz, Schulatlas Steiermark und GIS Steiermark mit Karten von Bernadette Ebner unter Mitwirkung von Rudolf Aschauer, Josef Holzer, Rudolf Hütter, Markus Jernej, Nicole Kamp, Dieter Pirker, Wilfried Sommer und Texten von Bernadette Ebner, Astrid Kury, Gerhard Karl Lieb.

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Kontaminierte Landschaften. Spuren des NS-Terrors
Vielfach unsichtbar sind die Spuren des nationalsozialistischen Terrors. Wie können nur scheinbar idyllische Landschaften zu Orten des Erinnerns werden?

Martin Pollack ist Autor, Übersetzer und Journalist. 2014 hat er den Essay „Kontaminierte Landschaften“ veröffentlicht. Mit diesem Begriff beschreibt er, wie Gewaltverbrechen des NS-Terrors mit Hilfe der Natur unsichtbar gemacht wurden. Wie gehen wir heute mit diesen kontaminierten Orten heute um?

Ein Beitrag mit Texten von Martin Pollack, sowie historischen Beiträgen von Heimo Halbrainer und einer Fotoserie von Christoph Grill.

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Die LEADER-Stories. Der europäische Gedanke in 15 steirischen Regionen
LEADER ist das einzige europaweite Beteiligungsprojekt zur Weiterentwicklung des ländlichen Raums. 15 LEADER-Regionen gibt es in der Steiermark, nahezu flächendeckend. Sie stehen im Austausch mit den 3.500 Regionen insgesamt in ganz Europa.
Regionalentwicklung hat die Sicherung der Lebensqualität auch für zukünftige Generationen zum Ziel. Das gelingt vor allem mit der gemeinschaftlichen Gestaltung des ländlichen Raums zur Transformation von Krisen in Chancen.


Ein Videoprojekt der steirischen LEADER Regionen und Posch TV Filmproduktion
Konzept und Texte von Iris Absenger-Helmli, Wolfgang Berger, Michael Fend, Harald Kraxner, Astrid Kury

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Stimmen zur Steiermark. Zentrale Positionen aus Kunst und Kultur
Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur sprechen über Bedeutung und Einfluss der Steiermark auf Leben und Werk.
Welche Rolle spielt es, wo man herkommt bzw. wo man lebt und arbeitet? Wir haben Persönlichkeiten aus bildender Kunst, Literatur, Regie, Schauspiel und Komposition um Stellungnahmen zu ihrer Beziehung zur Steiermark gebeten. Die Form der Beiträge reagiert auf die Situation der Lockdowns, während der sie erstellt wurden: Es sind Bildschirmaufnahmen sowie, teilweise in Eigenregie, mit Mobiltelefon oder Fotokamera aufgenommene Videos.

Künstlerische Leitung: Lea Titz
Konzept und Mitwirkung: Martin Behr, Alexander Kada, Astrid Kury, Birgit Prack, Lea Titz und Walter Titz
Bearbeitung: Markus Haslinger


Mit Herbert Brandl, Gerald Brettschuh, Günter Brus, Olga Flor, Barbara Frischmuth, Valerie G. Fritsch, Gertrude Grossegger, Reinhard P. Gruber, Georg Friedrich Haas, Nikolaus Habjan, Pia Hierzegger, Reni Hofmüller, Bodo Hell, Elfriede Jelinek, Claudia Klučarić, Renate Kordon, Richard Kriesche, Branko Lenart, Berndt Luef, Fiston Mwanza Mujila, Michael Ostrowski, Fritz Panzer, Nicole Pruckermayr, Gerhard Roth, Ferdinand Schmalz, Johannes Silberschneider, Peter Simonischek, Jorrit Tornquist, Gustav Troger, Manfred Willmann und Erwin Wurm.

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Verletzliche Vielfalt. Artenreichtum in Kulturlandschaften
Gerade die vom Menschen kultivierte Landschaft birgt eine hohe Artenvielfalt. Aber ihr Reichtum schwindet durch Übernutzung wie Nutzungsaufgabe dramatisch.
Der kultivierende Eingriff des Menschen in die Natur brachte die sogenannten Kulturlandschaften hervor. Um die in ihnen geborgene Biodiversität zu erhalten, braucht es eine verantwortungsbewusste Nutzung, um diese Vielfalt für kommende Generationen zu erhalten.

Ein Beitrag von Heli Kammerer und Astrid Kury, mit Fotoserien von Heiko Kienleitner, Michael Tiefenbach, Werner Kammel und Franz Keppel sowie GIS-Renderings von Nicole Kamp
Zeichnungen und Fotos von Werner Gessel, Hannes Mayer, Franziska Miller-Aichholz, Johann Pfeiler, Stefanie Teutsch

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Vielfalt in Bewegung. Sprachenlandschaft Steiermark
Sprachliche Vielfalt prägt heute nicht nur die Metropolen, sondern auch zunehmend regionale Zentren und den ländlichen Raum, vor allem als Bildungs- und Wirtschaftsstandorte. In der Steiermark werden an die 150 Sprachen aus aller Welt verwendet.

Unsere gemeinsame Sprache ist Deutsch. Aber als internationaler Wirtschafts- und Universitätsstandort hat die Steiermark eine überraschend hohe Sprachenvielfalt. Welche Sprachen sind sichtbar? Wer verwendet wann, wo und mit wem welche Sprachen? Mehrsprachigkeitsforschung beschreibt und untersucht diese Fragen mit dem Bild einer Sprachenlandschaft.


Ein Beitrag von Akademie Graz, Forschungsbereich Plurilingualismus am treffpunkt sprachen der Karl-Franzens-Universität Graz, Artikel-VII-Kulturverein für Steiermark – Pavelhaus und Schulatlas Steiermark

Mit animierten Zeichnungen von studio ASYNCHROME und einer Wortklangminiatur von Natascha Gangl, Aleš Šteger und Matija Schellander

Mitwirkende: Klaus-Börge Boeckmann, Agnes Grond, Dieter Halwachs, David Kranzlbinder, Elke Murlasits, Susanne Weitlaner

 

www.steiermarkschau.at

©Kadadesign/Paul Frick, Bildermehr

© Kadadesign / Paul Frick, Bildermehr

 

STEIERMARK SCHAU

Mobiler Pavillon
 

wer wir sind
Kunst
Vielfalt
Landschaft
 

Wien
Heldenplatz

Neue Burg

Mittwoch, 7. April 2021

Ausstellungsdauer: 08. bis 18. April 2021
 

 

UMSETZUNG:

KADADESIGN/KADACONCEPT
Alexander Kada (Leitung) mit Carmen Bilweis,
Romina Gollob, Carina Höglinger, Verena Pöschl, Alexandra Riewe

&

AKADEMIE GRAZ
Astrid Kury (Leitung) mit Heidi Oswald,
Birgit Prack, Elke Riedlberger

 

Ausstellung:

Kuratorin: Astrid Kury, Akademie Graz
Kuratorische Mitarbeit: Martin Behr, Lea Titz

Ausstellungsgestaltung: Alexander Kada mit
Carina Höglinger, KADADESIGN/KADACONCEPT

Filmische Umsetzung:
Markus Haslinger, XX Kunstkabel

Technik: Christoph Loidl, Mit Loidl oder Co GmbH,
Georg Peinhaupt, Videotechnik,
Christoph Scherrer, Scherrer Veranstaltungstechnik

Sprecherin: Ninja Reichert 
Aufzeichnung: Nicolas Noriller

 

Pavillon:

Idee und Umsetzung: Alexander Kada,
KADADESIGN/KADACONCEPT
Architektur: Bettina Zepp, Zepp-Architektur
Günther Baumgartner,
BAUMGARTNER Lichtwerbung GmbH
Martin Lengauer, WARTECKER
Christoph Loidl, Mit Loidl oder Co GmbH
Wolfgang Raunjak, RAUNJAK INTERMEDIAS
SPANTECH INTERNATIONAL SA/NV

STEIERMARK SCHAU Klang: Fränk Zimmer

 

www.steiermarkschau.at

 

unterstützt von:
Logo und Link Universalmuseum Joanneum
Nachlese
ALT WERDEN
Portraits von Menschen mit Behinderungen

Alt werden ist das Privileg des 21. Jahrhunderts. Die Lebenserwartung nimmt stetig zu, und damit auch die guten Jahre im Alter. Da geht es auch darum, was wir vom Leben erwarten. Das ist vor allem: nicht einsam sein, in vertrauter Umgebung leben, gesund bleiben, über gesellschaftliche Teilhabe verfügen.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. Unzählige wurden vor 1945 Opfer der nationalsozia- listischen Euthanasie. Die nach 1945 geborene Generation wird nun alt. Es ist Zeit, gemeinsam über Lebensqualität im Alter nachzudenken.

Christopher Mavrič hat in Einrichtungen der Lebenshilfe in der Steiermark ältere Menschen mit Behinderungen portraitiert. Der Autor Stefan Schlögl gibt Einblicke in ihre Lebensgeschichten. Parallel zur Ausstellung gibt es im Verlag Bibliothek der Provinz das Buch „Weil es mich gibt“ von Stefan Schlögl und Christopher Mavrič.

In der Ausstellung werden Bilder von Menschen mit intellektuellen Behinderungen gezeigt, die im Rahmen des Buches entstanden sid.

SchülerInnen des Kreativzweigs des BORG Murau haben dazu Porträts in "Fingerprint-Technik" gestaltet.

 

TARANEH KHALEGHI
Unendliches Rauschen - Ausstellung

Taraneh Khaleghi ist Stipendiatin der Akademie Graz in Kooperation mit der Meisterschule für Kunst und Gestaltung der HTBLVA Ortweinschule Graz.

In ihrer Arbeit macht Taraneh Khaleghi die weiße Wandfläche zum unspezifischen Möglichkeitsraum. Im weißen Rauschen, in dem alles und nichts zugleich enthalten ist, lässt sie Fragmente von Existenzen hervorblitzen, wie die unzähligen täglichen Begegnungen, die jeder von uns macht, wenn er durch die Stadt geht. Es sind kleine, feine, realistische Bilder von verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Positionen, die man im Alltag so einnimmt, etwa um etwas genauer zu betrachten.

Was ist der Raum? Das ist eine banale, aber keine einfache Frage. Der Raum ist der Behälter, in dem wir herumgehen. Laut neuesten physikalischen Modellen besteht die Welt vor allem aus Information, und der Rest – Energie, Materie – seien Oberflächenphänomene. Das, was wir in Raumdimension wahrnehmen, wäre also tatsächlich nur Information auf einer zweidimensionalen Oberfläche. Diese unglaubliche Sensation bildet die Arbeit von Taraneh Khaleghi ziemlich gut ab – das aktuelle kosmische Hologramm scheint nicht so viel anders als das antike Höhlengleichnis. Jedenfalls ist die Spannweite zwischen lapidarer Momenthaftigkeit und metaphorischer Breite ist ein sehr ansprechender Aspekt dieser Arbeit. Da fallen Fläche und Raum in eins, Dauer und Moment ebenso. Was ist Existenz ohne jeden gesellschaftlichen Zusammenhang? Ein maximal unangenehmes Whiteout, dieser Verlust aller Bezugspunkte.

 

 

Barricading the Ice Sheets
Screening Programme

Begleitendes Screening Programme zur gleichnamigen Konferenz
in der Camera Austria, Lendkai 1, 8020 Graz.

Fr., 28.2.2020, 17.00 - ca. 20.00 Uhr
Sa., 29.02.2020, 14.00 - ca. 19.00 Uhr

Info: research@ressler.at

Screening / Premiere: 28.02.2020, ca. 20.00 Uhr
Oliver Ressler: Everything’s coming together while everything’s falling apart:
Venice Climate Camp, 21 min, 2019

https://camera-austria.at/veranstaltungen/konferenzoliver-ressler-barricading-the-ice-sheets/

 

In der Akademie Graz wird parallel zur Konferenz »Barricading the Ice Sheets« in der Camera Austria die Ausstellung mit Filmen zu Klimaaktivismus gezeigt, die die Teilnehmer*innen der Konferenz ausgewählt haben.

Laboratory of Insurrectionary Imagination, Notre Flammes Des Landes: The Illegal Lighthouse Against an Airport and Its World, 16 min, Frankreich, 2018
Ausgewählt von John Jordan (GB)

Tiago de Aragão, Entre Parentes, 27min, Brasilien, 2018
Ausgewählt von Daiara Tukano (BR)

The Natural History Museum, Kwel Hoy – Totem Pole Journey Exhibition at The Carnegie Museum Of Natural History, 3:56 min, USA, 2018
Ausgewählt von Steve Lyons (US)

Nwafili Emmy, Black Tide, 4:09 min, Nigeria, 2019
Ausgewählt von Nnimmo Bassey (NG)

Claus Mikosch, Change is happening, COP 25, 7:32 min, Spanien, 2019
Ausgewählt von Marta Moreno Muñoz (ES)

Dan Lin, RISE: From one island to another, 6:31min, 2018
Selected by Aka Niviana (GL)

»Barricading the Ice Sheets« ist ein Projekt von Oliver Ressler und wird mit Unterstützung des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF: AR 526) realisiert. Die Ergebnisse werden im Herbst 2021 in eine Ausstellung bei Camera Austria münden.

© Nwafili Emmy, Black Tide, Filmstill, Nigeria 2019

Erweiterte Wahrnehmung
Plakatserie HERIBERT FRIEDL

"Das Verbindende ist der Geruch."
Emotionales Mapping einer Stadt

Gemeinsame Workshops zu Sonic Projections von Bill Fontana, um herauszuarbeiten, wie ein spezifisches Kunstprojekt zum Instrument eines kreativen und produktiven Austausches werden kann.

Eine Kooperation von Akademie Graz mit Kunsthaus Graz, als Teil des Projekts  "Kultur inklusiv" im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
STADTPLAN

 

Tel: (0043) 0316 83 79 85 - 0
office@akademie-graz.at
www.akademie-graz.at