28.04.2022 - 25.05.2022

LICHT UND ABBILD

Ausstellung Ulrike Königshofer

"Die Ausstellung macht Licht zum Gegenstand der Abbildung. Anstatt einen Bildgegenstand wiederzugeben wird das Licht hier selbst Gegenstand des Bildes. Die Arbeiten untersuchen die Qualität von Licht als etwas, das eine physische Präsenz hat und als solche auf andere Dinge einwirken kann. So wird zugleich sichtbar, wie wir die Welt abbilden und sehen.“ (Ulrike Königshofer)


Ulrike Königshofer, geboren 1981 in Koglhof (Steiermark), lebt und arbeitet in Wien. AUSBILDUNG: Kunstgewerbeschule (Ortwein) in Graz, bis 2005 Universität für angewandte Kunst in Wien, Auslandsaufenthalte in London, Triest, Neufundland, New York und Paris.
AUSZEICHNUNGEN u.a.: Kunstpreis der Diözese Graz-Seckau (2019), Förderungspreis der Stadt Wien für Bildende Kunst (2019), viennacontemporary Artproof Produktionsstipendium (2016), Erste Bank MehrWERT Kunstpreis (2016), Österreichisches Staatsstipendium für bildende Kunst (2016)
EINZELAUSSTELLUNGEN u.a.: Camera Austria, Graz 2021: The Faulty Image / Komm.st Lab, Anger 2021: Cast of Water / Galerie Reinthaler, Wien 2020: Behind the Picture / Galerie Marenzi, Leibnitz 2019: Über das Nichts / Galerie Reinthaler, Wien 2018: Jeder Blick hat einen Standpunkt
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN im In- und Ausland u.a.:
2021: Steiermarkschau. wer wir sind, Mobiler Pavillon, Wien, Hartberg, Spielfeld, Schladming, Bad Radkersburg / Von der Zukunft zu den Zukünften, Kunsthaus Graz / Acceleration, Galerie Reinthaler, Wien
2020: Ein Bild von einer Landschaft, Galerie Artecont, Wien / Now, Bank Austria Kunstforum Tresor, Wien
2019: Kunstraum Steiermark, Neue Galerie Graz / Funambuli, Kunsthaus Weiz / Pink, Purple and Blue, MLZ Art Dep, Trieste / I

https://www.ulrikekoenigshofer.at

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 28.April 2022
19.00 Uhr

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz

Ausstellungsdauer:
29.04. bis 25.05.2022

Öffnungszeiten:
Mo bis Do, 10 - 17 Uhr
Fr, 10 - 14 Uhr 
und nach Vereinbarung


in Zusammearbeit mit LICHTUNGEN
im Rahmen von aktuelle kunst in graz
13. – 15. Mai 2022
Ulrike Königshofer im Gespräch mit
Kuratorin Astrid Kury: Sonntag, 15.5.2022, 13:30 Uhr

 

unterstützt von:
Graz Kultur
Logo und Link Aktuelle Kunst in Graz
Nachlese
STEIERMARK SCHAU
Mobiler Pavillon - Bad Radkersburg

Der mobile Pavillon wird, als Expositur der neuen großen Ausstellung des Landes, der STEIERMARK SCHAU, von Wien ausgehend in Hartberg, Spielberg, Schladming und Bad Radkersburg zu besuchen sein.
In einer monumentalen Video-Rauminstallation auf einer Fläche von 800 m2 wird eine Gegenwartsanalyse zur Steiermark ausschließlich in bewegten Bildern gezeigt.

WHAT SIT WE HERE, TILL WE DIE?
Ausstellung JOHANES ZECHNER

Werke aus dem Zyklus „Emblems From The Bible“ 2017 – 2022
(Übersetzung: Peter Waterhouse)

Die Zeichnungen von Johanes Zechner sind Bildräume entlang der Sprachbilder von Christine Lavant und Inger Christensen bis Peter Waterhouse und Marion Poschmann. Fragmente der Lyrik stehen im Bild, geschrieben wie die Linie gezogen ist und Farbe sich ausdehnt. Eine Atmosphäre seelischer Intensität entsteht, greifbar in der Erinnerung an erlebte Momente und doch in aller Wucht des Möglichen, ohne Wegführungen durchs erfüllende Dunkel des Lebendigen. Kunst spricht für sich für mich, in ihrer eigenen Sprache.

Ebenso in den Gemälden. Farben und Farbauftrag bilden einen Rahmen für den imaginären Bildraum; nicht mehr als das, Öl auf Leinwand, bildet den Raum für die Freiheit im inneren Flanieren - und die schiere Freude am Sehen. Der Einstieg ist durch die Pracht der Farben in ihren dichten Klängen und Resonanzen mehr als einladend, jede Facette des Farbauftrags reizvoll und assoziationsreich. „Emblems from the Bible“ ist eine mehrjährige Werkserie mit Textfragmenten in der Übersetzung von Peter Waterhouse.
Jedes Bild von Johanes Zechner ist so besehen ein Kosmogramm, wie es der Historiker John Tresch (Warburg Institute, London) für die Gegenwart einfordert: über Kunst, Wissenschaft oder Technologie exemplarische Bilder für die Beziehung von Mensch und Welt zu formulieren, viele verschiedene, fragmentarische – gerade in einer Zeit, in der sich alles ändern wird müssen. Ein Kosmogramm ist nach Tresch ein Versuch, ein Bild zu machen, das mehr enthält, das in sich eine Evidenz birgt, in der wir immer wieder und doch nur unzureichend zu lesen versuchen, und die zugleich eine Erinnerung an die Kostbarkeit jedes Moments im Leben ist, eine Erinnerung an das, was sein kann, was wir darin sein können, oder wenigstens könnten.

MICHAEL GOLDGRUBER
BRUCHZONEN

Ausstellung in Kooperation mit LICHTUNGEN / Kunstbeitrag im Literaturmagazin und
Textbeitrag von Marie Gamillscheg
 

Michael Goldgruber zeigt das Natürliche, wo es sich mit den gewohnten Bildern von Natur bricht. Seine Ansichten der Gletscherschmelze wirken so mitunter wie das Areal eines Schotterwerks, in dem sich menschliche Eingriffe  gerade in natürliche Strukturen zurückverwandeln. Doch zugleich rückt die erhabene Dimension seiner Motive und die darin enthaltene Dramatik der nahenden Klimakatastrophe die Tatsache in den Blick, dass wir uns Natur nicht annähernd groß und differenziert genug denken, wie die Philosophin Birgit Recki sagt. Mit in jeder Hinsicht überwältigender Monumentalität stellen die Arbeiten von Michael Goldgruber die gegenwärtig wichtigsten Fragen, und eine davon ist: Wie stehen wir da in der Welt – als Teil oder als Feind des Ganzen? (nach: Birgit Recki, Natur und Technik. Eine Komplikation, Berlin 2021, S. 14 und 33.)

 

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
STADTPLAN

 

Tel: (0043) 0316 83 79 85 - 0
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