07.05.2022 - 07.05.2022

Friede braucht Erinnerung

Gedenk- und Friedensfeier

Eine Gedenk- und Friedensfeier anlässlich des Gedenktages gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus (5. Mai) und des Tages der Freude (8. Mai)

Die zivilgesellschaftlich getragene Initiative „Frieden braucht Erinnerung“ nimmt den vom Österreichischen Nationalrat beschlossenen „Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – 5. Mai“ sowie den „Tag der Freude – 8. Mai“ zum Anlass, um öffentlich an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und zugleich diese Erinnerung in die gesellschaftliche und politische Gegenwart der Steiermark, Österreichs und Europas zu holen.

Im Zentrum steht eine gemeinsame öffentliche Gedenk- und Friedensfeier in Graz, um die sich in zeitlicher Nähe zahlreiche Veranstaltungen in der gesamten Steiermark gruppieren.


Plattform „Friede braucht Erinnerung“
Die Plattform „Friede braucht Erinnerung“ ist ein loser Zusammenschluss von Organisationen, die sich die würdige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus sowie an die Befreiung vom Nationalsozialismus zum Ziel gesetzt hat.
- Akademie Graz
- Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich
- Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz
- CLIO. Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit
- erinnern.at-Steiermark
- Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie
- Forum Stadtpark
- Gedenkinitiative Graz-Liebenau - Granatapfel Kulturvermittlung
- Graz Museum
- Grüne Akademie Steiermark
- inspire thinking
- Jugend-Europa-Bildung-Netzwerk
- Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung Graz
- KPÖ Bildungsverein
- Kulturvermittlung Steiermark
- Kunst im öffentlichen Raum Steiermark
- KZ Verband Steiermark– Verband österreichischer AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus
- Prenninger Gespräche
- ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich
- Omas gegen Rechts
- Rosa Lila Panther:innen
- < rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst
- Schauspielhaus Graz
- Sozialdemokratische FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktive AntifaschistInnen
- Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik - Steirische Kulturinitiative
- Verein für Gedenkkultur in Graz
- Women ́s Action Forum, GKP
- Xenos Verein zur Förderung der soziokulturellen Vielfalt - Zukunft braucht Erinnerung, Gleisdorf
 
Organisationskomitee:
Sigrid Binder (Grüne Akademie Steiermark) / Heimo Halbrainer (CLIO. Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit, KZ Verband Steiermark) / Margarethe Makovec (< rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst) / Wolfgang Seereiter (Zukunft braucht Erinnerung, Gleisdorf) / Bettina Ramp (KZ Verband Steiermark, PH Steiermark) / Gerald Lamprecht (Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz, _erinnern.at_- Steiermark) / Ruth Kathrin Lauppert-Scholz (Granatapfel Kulturvermittlung) / Edith Zitz (inspire thinking) / Heidrun Primas
 

PROGRAMM

Einstimmung mit Moritz Weiß Klezmer Trio

Begrüßung
Grußworte: Elke Kahr, Bürgermeisterin
Gedenkrede: Helmut Konrad, Historiker
Musik: Paul Gulda
Lesung: Susanne Scholl
Lesung: Lukas Walcher
Musik: Paul Gulda
Gespräch: Wolfgang Seereiter mit Doro Blancke
Musik: Moritz Weiß Klezmer Trio
Rede: Radka Denemarková
Musik: Iris Stern
Szenische Lesung: Sandra und Simonida Selimovic ́
Spoken Word – Poetry Slam: Precious Nnebedum
Musik: Iris Stern
Rede und feldstellen*: Heidrun Primas
Musik: Mulham Abordan
Beendigung der Gedenkveranstaltung

Moderation: Pia Hierzegger, Theater im Bahnhof
 

Gedenkveranstaltung
Friede braucht Erinnerung


Samstag 7. Mai 2022
14:00–18:00 Uhr
 

Freiheitsplatz, Graz

unterstützt von:
Logo und Link Stadt Graz
Nachlese
ZULI - THEM MAGMA
DISKUSSION UND KÜNSTLERINNENGESPRÄCH

Kairo ist überbevölkert, und die Regeln des Gesetzes werden lasch ausgelegt. Es ist eine sehr arme Stadt, das kann man überall sehen. Die sogenannten reichen Bezirke, die teilweise bewacht werden, grenzen direkt an arme Gegenden. Es gibt keine Möglichkeit vor der Armut und vor dem Chaos zu flüchten.“
Ahmed El Ghazoly aka ZULI

 

ALT WERDEN
Portraits von Menschen mit Behinderungen

Alt werden ist das Privileg des 21. Jahrhunderts. Die Lebenserwartung nimmt stetig zu, und damit auch die guten Jahre im Alter. Da geht es auch darum, was wir vom Leben erwarten. Das ist vor allem: nicht einsam sein, in vertrauter Umgebung leben, gesund bleiben, über gesellschaftliche Teilhabe verfügen.

Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. Unzählige wurden vor 1945 Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie. Die nach 1945 geborene Generation wird nun alt. Es ist Zeit, gemeinsam über Lebensqualität im Alter nachzudenken.

 


 

Akademie Graz
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