ROMALE!10
PRÄSENTATION DES DRUCKGRAFIKWORKSHOPS
mit Alfred Ullrich
ARBEITEN DER SCHÜLER/INNEN DER 2A UND 2B DER NMS ST. ANDRÄ
IM RAHMEN DES DRUCKGRAFIK-WORKSHOPS MIT
ALFRED ULLRICH
Wie entsteht eine Radierung?
In diesem Fall: In die Kunststoffplatte wird die Zeichnung eingeritzt (kommt bei Druck spiegelverkehrt). Man reibt nun die Platte mit Farbe ein, sodass sie auch in die kleinsten Vertiefungen dringt. Dabei wird die ganze Platte voll Farbe. Ganz langsam wischt man mit einem Tuch über die Platte, sodass nur noch in den Vertiefungen Farbe bleibt. Um das Bild auf Papier zu übertragen, kommt die Platte in die Druckpresse. Das Papier wird angefeuchtet, damit es nachher die Farbe noch besser aufsaugt. Zwei Walzen pressen Platte und Papier gegeneinander, wobei das Papier die Farbe aus den Vertiefungen der Platte zieht. Diese Arbeit, die man ‚drucken’ nennt, wird auf einer Handpresse gemacht.
Alfred Ullrich (*1948 in Schwabmünchen), lebt und arbeitet in Dachau. Er beschäftigt sich vor allem mit verschiedenen Techniken der Druckgrafik und illustriert bevorzugt Texte der Roma-Literatur. Ullrich thematisiert in seiner Kunst die Kultur der Roma und Sinti und das ihnen zugefügte Leid. Unter anderem illustriert er mit seinen Grafikzyklen Romane und Gedichte der Roma-Literatur, so zum Beispiel Die Ursitory von Matéo Maximoff. Seit 1984 Ausstellungsbeteiligungen in Europa und Übersee, Ankäufe für öffentliche Sammlungen in Berlin, Salzburg, Cambrigde MA, Brünn, Dachau u.a.
MONTAG, 14. JUNI 2010
BEGINN: 16.00 UHR
STADTBIBLIOTHEK ZANKLHOF
Belgiergasse/Feuerbachgasse
8020 Graz