Archiv

Filter
04.04.2019 - 04.04.2019, MAZEDONIEN/SKOPJE
PAYING ATTENTION

Eine Ausstellung zu Kunst und politischem Aktivismus in Nordmazedonien,
kuratiert von Suzana Milevska (NMK).

KünstlerInnen:
Darko Aleksovski, Marija Bozinovska Jones, Liljana Gjuzelova / Sašo Stanojkoviḱ


"Paying Attention" macht die Verantwortung und Komplizenschaft zum Thema. Der Aufruf zur Aufmerksamkeit ist ein Aufruf zu handeln. Seitens der Kunst geht es um das Aufgreifen einer Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen, ebenso wie um das Einmahnen der Rolle der Kunst in diesen Prozessen. Es geht darum, das Vertrauen in das Potenzial und die Fähigkeit von Kunst zurückzugewinnen, so die renommierte Kuratorin Suzana Milevska aus Nordmazedonien.
Die Ausstellung ist der verstorbenen Künstlerin Lijana Gjuzelova (1935 - 2018) gewidmet.

Suzana Milevska, geb. 1961 in Bitola, Nordmazedonien, lebt als Kuratorin und visuelle Kulturtheoretikerin in Skopje. Sie leitet das Projekt TRACES – Horizon 2020, Transmitting of Contentious Cultural Heritages und ist Kuratorin der Ausstellung „Contentious Objects/Ashamed Subjects“ an der Politechnischen Universität in Mailand. Ihre Forschungsschwerpunkte sind politischer Aktivismus in der Kunst sowie kooperative, aktivistische und partizipative Methoden in der Kunst.

29.03.2019, LESUNG
BUCHPRÄSENTATION UND LESUNG
Ludwig Laher - Wo nur die Wiege stand

Kompositorisch ist das Kunststück, auf der einen Ebene immer weitere Informationen mit oft köstlichen Anekdoten zu den Windelhäusern großer Geister zu bieten und auf der anderen die Reflexion über das Gedenken weiterzutreiben, prächtig gelungen. Es sind gleichsam zwei Kreise, die sich immer neu ineinanderschieben, das Erzählerische, Informative und das Nachdenkliche, Reflexive. (Karl-Markus Gauß)
Kaum fünfzehn Kilometer liegen Braunau und Marktl voneinander entfernt. Gemeinsam ist beiden Orten am Inn, dass sie kurz Elternpaare mit Wickelkindern beherbergten, die Weltgeschichte machen sollten. Während Marktl versuchte, aus den ersten zwei Lebensjahren des deutschen Papstes möglichst viel Kapital zu schlagen, hadert Braunau mit seinem Schicksal, dauernd mit dem Winzling Adolf in Verbindung gebracht zu werden, der dort übers Windelfüllen doch nicht hinauskam.
Ludwig Lahers geistreicher, ebenso kurzweiliger wie vielschichtiger literarischer Essay über früh verlassene Geburtshäuser Prominenter spürt unter anderem der Frage nach, was es mit der vielbeschworenen, kaum je aber nachvollziehbar begründeten Aura solcher Schauplätze auf sich hat. Wie gehen die Kommunen mit ihnen um, wie die Gedenkinstitutionen selbst? Welche Blüten treiben merkantile und/oder politische Erwägungen? Warum ziehen bloße Windelorte überhaupt Neugierige an? Wie äußern sich die ehemaligen Windelträger selbst dazu, wenn sie es denn tun?
Von Hitler und Benedikt XVI. über Albert Einstein, Jean Paul, Robert Musil, Bert Brecht, Martin Luther, Johann Sebastian Bach, Paul Celan, Engelbert Dollfuß, Rosa Luxemburg bis hin zu Paul Klee reicht der assoziative Bogen eines Streifzuges, der wahrscheinlich Kopfschütteln, Schmunzeln und ungläubiges Staunen hervorrufen wird, aber auch zum ernsthaften Nachdenken anregen will.
   

01.03.2019 - 01.03.2019, KUNST VOR ORT
Licht und Schatten
Ausstellung FATEMA HAMIDI

Fatema Hamidi ist Stipendiatin der Akademie Graz in Kooperation mit der Meisterschule für Kunst und Gestaltung der HTBLVA Ortweinschule Graz.

In der Gebärdensprache spielen Visualität, Bildlichkeit und der Körper eine zentrale Rolle. Das sind zugleich wichtige Zugänge zur kritischen Reflexion von Wahrnehmung in der bildenden Kunst. Fatema Hamidi erzählt in ihrem Video ein visuelles wie performatives Gedicht über "Licht und Schatten“. Im zugehörigen Objekt setzt sie sich mit Idee der Gabe auseinander.

Kunst beginnt bei der individuellen Auseinandersetzung mit der Welt und dem Wissen, dass uns etwas anderes gar nicht gegeben ist als dieser subjektive Blick. Die künstlerische Leistung besteht jedoch darin, aus einer sehr persönlichen Erfahrung eine für viele Menschen sprechende, repräsentative Erzählung zu schaffen. Das ist Fatema Hamidi in einem besonderen Ausmaß gelungen.

 

 

30.01.2019, St.A.i.R.
St.A.i.R. Präsentation
KSENIYA MARCHENKO

"NUN'S LOVE"

Eine Fotogeschichte über Frauen, Teil II
Was bedeutet es für Frauen, eine Nonne zu sein?
Was bedeutet es für sie zu lieben?
Styrian Artist in Residence 2018
Graz, 2019

 

   Kseniya Marchenko ist ukrainische Journalistin,
   Dokumentarfilmerin und -fotografin. Sie interessiert sich
   für Foto- und Filmprojekte, die die journalistische
   Sprache in eine künstlerische umwandeln. Ihr laufendes
   Foto- und Videoprojekt handelt von Frauen.

 

Teil I der Fotogeschichte über Frauen, "Reusable Object” zeigt eine Art Second-Hand-Liebesgeschichte. In diesem Projekt werden 10 heterosexuelle weibliche Prostituierte in Second-Hand-Hochzeitskleidern porträtiert. Kseniya Marchenko möchte die Verbindung von Intimität und Politik aufzeigen.

19.01.2019 - 19.01.2019, KUNST VOR ORT
Ausstellung KARLA KOWALSKI
Oben der Himmel

Federzeichnungen auf japanischem Papier
In Erinnerung an Michael Szyskowitz
 

Wenn die gezeichnete Landschaft im Himmel gespiegelt erscheint, dann verwischen sich Himmel und Erde jenseits der Scheitellinie des Horizonts, dann mutieren Erd- und Wolkenräume trotz schwarzweißer Darstellung zu vielfarbig konzentrierten, imaginierten Seelenlandschaften, dann gewinnen zweidimensionale Skizzen eine kraftvolle Tiefe, die das Eintauchen in virtuelle Landschaften der dritten Dimension nur noch als eine Frage der Zeit erscheinen lässt. (Prof. Frank R. Werner / Universität Wuppertal)

 

11.01.2019, ZUGABE
ZUGABE
Helga Rabl-Stadler zu Maria Stuart

 

Zugabe zu „Maria Stuart“ mit Dr.in Helga Rabl-Stadler, Dr.in Astrid Kury und Iris Laufenberg am 11. Jänner 2019, 18.30 Uhr, HAUS DREI, Eintritt frei!

In der Jänner-Zugabe treffen Astrid Kury und Schauspielhaus-Intendantin Iris Laufenberg die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, zum Gespräch über das Verhältnis von Frauen zur Macht, über Rollenzuweisungen und Widerstände, denen sie in den zahlreichen Ämtern, die sie bekleidet hat, begegnet ist.

Mit Astrid Kury und Iris Laufenberg wird sie darüber diskutieren, inwiefern sich Schillers Porträt weiblicher Macht und Ohnmacht von der Realität im 21. Jahrhundert unterscheidet.


Helga Rabl-Stadler, promovierte Rechtswissenschaftlerin, erfahrene Journalistin, Unternehmerin und ehemals Mitglied des österreichischen Nationalrates, leitet seit ihrer Wahl zur Präsidentin 1995 die Geschicke der Salzburger Festspiele und drückt dem Festival mit Weltrenommee ihren Stempel auf.

18.12.2018, LITERATURWETTBEWERB
LITERATURPREISVERLEIHUNG 2018

Die Jury, bestehend aus Georg Petz, Andrea Stift-Laube und Claudia Romeder hat die PreisträgerInnen des Literaturwettbewerb 2018 mit dem Thema „Kurzprosa" der Akademie Graz bestimmt!
Wir freuen uns Ihnen die Namen bekannt geben zu dürfen!


1. Preis in Höhe von € 3.700,00
gestiftet vom Bundeskanzleramt Österreich

MAGDALENA SCHREFEL : „Kirschkernernte"

__________________________________________


2. Preis in Höhe von € 1.000,00
gestiftet von Energie Steiermark AG

Martin Peichl: „Meer ohne Zugang“

__________________________________________


3. Preis in Höhe von € 800,00
gestiftet von Energie Steiermark AG

Marlene Gölz: „Promise Piece“

__________________________________________

 

 

 

 

 

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
STADTPLAN

 

Tel: (0043) 0316 83 79 85 - 0
office@akademie-graz.at
www.akademie-graz.at