01.05.2019 - 04.05.2019

HIER IST EUROPA

Mazedonien/Skopje

Wir dürfen uns keine grauen Zonen in Europa leisten, so Daniel S. Hamilton, Direktor und Professor am Zentrum für Transatlantische Beziehungen der Johns Hopkins University in Washington. Denn wenn man etwas aus der Geschichte lernen könne, dann dass in den Regionen des „Dazwischen“ –Osteuropa, Westbalkan und die Ukraine – sich die Zukunft Europas entscheiden werde.
Wir veranstalten Bildungsreisen in jene Regionen und Orte Europas, in denen paradigmatisch Problemkreise und Lösungsansätze, die für die Entwicklung der EU insgesamt Bedeutung haben, verdichtet sind.
Im Zentrum stehen Gesprächen mit Menschen, die politische Prozesse gestalten und an gesellschaftlichen Transformationen arbeiten, aus den Bereichen Kunst, Politik, Bildung, Wirtschaft und Soziales. Diese persönlichen Begegnungen begründen langfristige Verbindungen und Netzwerke. Gleichzeitig ermöglichen sie dichte Erfahrungen und konkretes Wissen über die kulturelle und politische Lage vor Ort.
Bisher fanden Reisen nach Sarajevo (2010), Tirana (2011), Zagreb (2012), Belgrad (2013), Strasbourg (2014) und Pristina (2015) statt.

 


 

• EINFÜHRUNG: Vorträge und Diskussionen, Medienzentrum des Landes Steiermark
• 4.4. – 5.5.2019: PAYING ATTENTION: Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Mazedonien, kuratiert von Suzana Milevska
1. bis 4. Mai 2019: REISE nach Skopje / Mazedonien: Begegnungen und Gespräche zu Politik, Kunst und Gesellschaft


Eine Kooperation von Akademie Graz, europe direct / Land Steiermark und Zentrum für Südosteuropa-Studien der KFU Graz
Konzept: Florian Bieber, Astrid Kury, Heidi Zikulnig

 


MAZEDONIEN / SKOPJE


Besonders am Westbalkan ist die EU-Erweiterung ein Friedensprojekt. Die Erweiterungseuphorie hat aber mit der Finanzkrise 2008 nachgelassen. Zunehmend wurden die Beitrittskandidaten von der EU „rechts liegen gelassen“, so die Journalistin Adelheid Wölfl. In der Folge konnten sich Nationalismus, Klientelpolitik und autoritäre Tendenzen im politischen Alltag etablieren.
Mazedonien, die vormals südlichste Teilrepublik Jugoslawiens, rief 1991 seine Unabhängigkeit aus und ist seit 2005 Beitrittskandidat der EU. Für 2019 ist der Start der Beitrittsverhandlungen anberaumt. Auch aufgrund des Namensstreits mit Griechenland baut das ethnisch vielfältige Mazedonien an einer homogenen Nationalgeschichte: Unzählige Denkmäler von Alexander dem Großen und anderen Wahl-Ahnherren prägen das Stadtbild.
Mazedonien spielt eine große politische Rolle: in der Schließung der Fluchtroute über den Balkan, in der Frage von NATO- und EU-Mitgliedschaft, oder auch in der Produktion von Fake News – ein lukratives Geschäftsmodell in der wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit, mit dem indirekt Trump zum Wahlsieg verholfen wurde. Wohin geht die zukünftige Republik Nord-Mazedonien?

 

Reise vom 01. bis 04. Mai 2019

Abflug und Ankunft in Ljubljana (eigene Anreise)
€ 588,- pro Person im DZ, für Flug und Nächtigungen mit Frühstück im Vierstern-Hotel „Duvet“ in Skopje (oder gleichwertig) sowie Programm mit vielen Gesprächen und Besichtigungen in Skopje und Umgebung in bewährter Dichte und Qualität!
Nicht enthaltene Zusatzleistungen: Einzelzimmer-Zuschlag: € 89,- p.P. sowie allfällige Eintrittsgebühren und Bustransfer Graz-Ljubljana und retour bei Bedarf.


Maximale Platzzahl: 30 Personen
Verbindliche Anmeldung bis 25.01.2019!
Anmeldungen bitte direkt an „Reiseparadies Kastler“
07234/823 23 – 19
reisen@kastler.at
www.kastler.at

 


Informationen zum Programm:
AKADEMIE GRAZ
0316-837985-0
office@akademie-graz.at

unterstützt von:
Logo Land Steiermark Kultur, Europa, Aussenbeziehungen
Graz Kultur
Link Bundeskanzleramt

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
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Tel: (0043) 0316 83 79 85 - 0
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