01.12.2018 - 01.12.2018

ZUGABE

Andreas Lichtblau zu The Fountainhead

In der Reihe „Zugabe“ beziehen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Philosophie, Wirtschaft und Politik Stellung zu Produktionen des Schauspielhaus-Spielplans. Die Zugaben vor Vorstellungsbeginn bieten Hintergrundwissen und Statements zu thematischen Schwerpunkten in den Inszenierungen des Hauses. Nach den Vorstellungen gibt es ein Publikumsgespräch mit den Expertinnen und Experten, den Künstlerinnen und Künstlern.

In Zusammenarbeit mit Schauspielhaus Graz
www.schauspielhaus-graz.at

 

 

Zugabe zu „The Fountainhead (Die Spitze der Fontäne)“ mit Prof. Andreas Lichtblau am 1. Dezember 2018, 18.30 Uhr, HAUS DREI, Eintritt frei!

In der Dezember-Zugabe hinterfragt Prof. Andreas Lichtblau die Rolle der Architektur am Beispiel der Protagonisten und Kontrahenten des Stückes, Howard Roark und Peter Keating, im Kontext der gegenwärtigen gesellschaftlichen Position und Wahrnehmung ihrer Profession. Andreas Lichtblau ist Architekt und leitet das Institut für Wohnbau der TU Graz. Im Zentrum seiner Lehr- und Forschungstätigkeit stehen soziale, politische und ökonomische Aspekte des Wohnens und, daraus abgeleitet, Diskussionen über aktuelle Typologien und Formen des Zusammenlebens, besonders in prekären Wohn- oder Lebensverhältnissen.

Samstag, 1. Dezember 2018 18:30 - 19:30

 

Schauspielhaus Graz

HAUS DREI

Hofgasse 11

A-8010 Graz

 

Eintritt Frei!

unterstützt von:
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Graz Kultur
Nachlese
ZUGABE XVI
>> WAR PORN <<

ZUGABE 
CACTUS LAND
Der Kriegsfotograf Christoph Bangert versammelte in seinem Buch „War Porn“ grausame Kriegsbilder, die nie veröffentlicht wurden. Im Gespräch mit Dramaturg Jan Stephan Schmieding spricht er über die vieldiskutierte Grenze zwischen differenzierter Auseinandersetzung und voyeuristischer Vermarktung sowie über die Frage, ob sich eine solche Grenze überhaupt festmachen lässt.
Eine ZUGABE anlässlich des Stücks „Cactus Land“, das anhand von Anthony Loyds Autobiografie
„My War Gone By, I Miss It So“ entwickelt wurde.
 

ZUGABE FOLGE XVII
AUFLEHNUNG ODER GEHORSAM

Marianne Gronemeyer ist eine radikale Kritikerin von Konsumkultur, Innovationsfieber, Effizienzdruck und Versäumnisangst. Bekannt wurde die Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin mit Büchern wie Das Leben als letzte Gelegenheit. Sicherheitsbedürfnisse und Zeitknappheit oder Genug ist genug. Die Kunst des Aufhörens. Auch in der Bildungsdebatte steht für sie die Frage nach dem „guten Leben“ im Vordergrund. Zu selbstverständlich scheint es uns heute, dass die Bedürfnisse der Institutionen über jene der Menschen dominieren.
Ein Zugabe anlässlich der Junk Opera „Struwwelpeter“ von Julian Crouch, Phelim McDermott und Martyn Jacques, Regie: Markus Bothe.

 


 

ZUGABE FOLGE XVIII
Die Zeit des Rauschs

In Vorträgen oder Gesprächen geben ExpertInnen vor ausgewählten Theater-Vorstellungen Einführungen der besonderen Art.

Eine Zusammenarbeit von Akademie Graz, Schauspielhaus Graz und Karl-Franzens-Universität Graz

 

Robert Feustel ist Historiker und Politikwissenschaftler an der Universität Leipzig. In seinem Buch „Grenzgänge“ analysiert er
die Kulturen des Rauschs seit der Renaissance. Im zeitgenössischen Optimierungs- und Effzienzwahn hat sich die Idee des Rausches als Freiraum und Auszeit verwischt. Zudem hat eine pharmakologische Anpassung an die Erfordernisse der Gegenwart stattgefunden - denn nicht mehr das Ausklinken, sondern das Besserwerden steht im Vordergrund. Seinen kritischen Stachel hat der Rausch also verloren.

Eine ZUGABE anlässlich des Stücks „Betrunkene“ von Iwan Wyrypajew
Regie: Bernadette Sonnenbichler.

 


 

ZUGABE ZU ORLANDO
ME TOO

In der Reihe „Zugabe“ beziehen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Philosophie, Wirtschaft und Politik Stellung zu Produktionen des Schauspielhaus-Spielplans. Die Zugaben vor Vorstellungsbeginn bieten Hintergrundwissen und Statements zu thematischen Schwerpunkten in den Inszenierungen des Hauses.

In der Zugabe zum Stück Orlando wird Frau Prof. Dr. Sabine Grenz einen Vortrag über Gender-Equality  und Chancengleichheit mit dem Titel "Me Too" halten.

Sie ist Professorin für Gender-Studies an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft, der Fakultät für Sozialwissenschaften und der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

 

 

 

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
STADTPLAN

 

Tel: (0043) 0316 83 79 85 - 0
office@akademie-graz.at
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