11.01.2019 - 11.01.2019

ZUGABE

Helga Rabl-Stadler zu Maria Stuart

 

Zugabe zu „Maria Stuart“ mit Dr.in Helga Rabl-Stadler, Dr.in Astrid Kury und Iris Laufenberg am 11. Jänner 2019, 18.30 Uhr, HAUS DREI, Eintritt frei!

In der Jänner-Zugabe treffen Astrid Kury und Schauspielhaus-Intendantin Iris Laufenberg die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, zum Gespräch über das Verhältnis von Frauen zur Macht, über Rollenzuweisungen und Widerstände, denen sie in den zahlreichen Ämtern, die sie bekleidet hat, begegnet ist.

Mit Astrid Kury und Iris Laufenberg wird sie darüber diskutieren, inwiefern sich Schillers Porträt weiblicher Macht und Ohnmacht von der Realität im 21. Jahrhundert unterscheidet.


Helga Rabl-Stadler, promovierte Rechtswissenschaftlerin, erfahrene Journalistin, Unternehmerin und ehemals Mitglied des österreichischen Nationalrates, leitet seit ihrer Wahl zur Präsidentin 1995 die Geschicke der Salzburger Festspiele und drückt dem Festival mit Weltrenommee ihren Stempel auf.

 

In der Reihe „Zugabe“ beziehen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Philosophie, Wirtschaft und Politik Stellung zu Produktionen des Schauspielhaus-Spielplans. Die Zugaben vor Vorstellungsbeginn bieten Hintergrundwissen und Statements zu thematischen Schwerpunkten in den Inszenierungen des Hauses. Nach den Vorstellungen gibt es ein Publikumsgespräch mit den Expertinnen und Experten, den Künstlerinnen und Künstlern.


In Zusammenarbeit mit Schauspielhaus Graz
http://www.schauspielhaus-graz.at

 

 

Freitag, 11. Jänner 2019
18.30 Uhr
 

Schauspielhaus Graz
HAUS DREI
Hofgasse 11, 8010 Graz
 

Eintritt frei!

 

unterstützt von:
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Nachlese
ZUGABE FOLGE XVII
AUFLEHNUNG ODER GEHORSAM

Marianne Gronemeyer ist eine radikale Kritikerin von Konsumkultur, Innovationsfieber, Effizienzdruck und Versäumnisangst. Bekannt wurde die Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin mit Büchern wie Das Leben als letzte Gelegenheit. Sicherheitsbedürfnisse und Zeitknappheit oder Genug ist genug. Die Kunst des Aufhörens. Auch in der Bildungsdebatte steht für sie die Frage nach dem „guten Leben“ im Vordergrund. Zu selbstverständlich scheint es uns heute, dass die Bedürfnisse der Institutionen über jene der Menschen dominieren.
Ein Zugabe anlässlich der Junk Opera „Struwwelpeter“ von Julian Crouch, Phelim McDermott und Martyn Jacques, Regie: Markus Bothe.

 


 

ZUGABE FOLGE XVIII
Die Zeit des Rauschs

In Vorträgen oder Gesprächen geben ExpertInnen vor ausgewählten Theater-Vorstellungen Einführungen der besonderen Art.

Eine Zusammenarbeit von Akademie Graz, Schauspielhaus Graz und Karl-Franzens-Universität Graz

 

Robert Feustel ist Historiker und Politikwissenschaftler an der Universität Leipzig. In seinem Buch „Grenzgänge“ analysiert er
die Kulturen des Rauschs seit der Renaissance. Im zeitgenössischen Optimierungs- und Effzienzwahn hat sich die Idee des Rausches als Freiraum und Auszeit verwischt. Zudem hat eine pharmakologische Anpassung an die Erfordernisse der Gegenwart stattgefunden - denn nicht mehr das Ausklinken, sondern das Besserwerden steht im Vordergrund. Seinen kritischen Stachel hat der Rausch also verloren.

Eine ZUGABE anlässlich des Stücks „Betrunkene“ von Iwan Wyrypajew
Regie: Bernadette Sonnenbichler.

 


 

ZUGABE ZU ORLANDO
ME TOO

In der Reihe „Zugabe“ beziehen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Philosophie, Wirtschaft und Politik Stellung zu Produktionen des Schauspielhaus-Spielplans. Die Zugaben vor Vorstellungsbeginn bieten Hintergrundwissen und Statements zu thematischen Schwerpunkten in den Inszenierungen des Hauses.

In der Zugabe zum Stück Orlando wird Frau Prof. Dr. Sabine Grenz einen Vortrag über Gender-Equality  und Chancengleichheit mit dem Titel "Me Too" halten.

Sie ist Professorin für Gender-Studies an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft, der Fakultät für Sozialwissenschaften und der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

 

 

 

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
STADTPLAN

 

Tel: (0043) 0316 83 79 85 - 0
office@akademie-graz.at
www.akademie-graz.at