22.11.2019 - 22.11.2019

KURT M. KOTRSCHAL: SIND WIR MENSCHEN NOCH ZU RETTEN?

Gefahren und Chancen unserer Natur - Herbstvorlesung

„Menschliches Verhalten treibt die Biosphäre in ihr heutiges Multitrauma. Obwohl Menschen sich vor allem durch ihr rationales Potential von anderen Arten unterscheiden, ist ihr Alltagsverhalten regelhaft von irrationalen Entscheidungen geprägt. Was sind die evolutionär grundgelegten Universalien menschlichen Verhaltens? Und welcher Handlungsspielraum bleibt uns?

Angesichts unserer globalen Überlebensprobleme braucht es mannigfache und teils radikale Verhaltensänderungen auf individueller und auf gesellschaftlicher Ebene. Und vor allem braucht es eine realistische Sicht auf die menschliche Natur. Nie zuvor war es wichtiger zu erkennen, wer wir eigentlich sind.“ (Kurt M. Kotrschal)

Kurt M. Kotrschal ist Verhaltensforscher und Autor. Er war 1990 bis 2018 Professor für Verhaltensbiologie an der Uni Wien und leitete die Konrad Lorenz Forschungsstelle für Ethologie in Grünau. Er ist Mitgründer des Wolfsforschungszentrums und Sprecher der AG Wildtiere am Forum Wissenschaft & Umwelt.  2011 wurde er als Wissenschaftler des Jahres 2010 ausgezeichnet. Wolf – Hund – Mensch. Die Geschichte einer Jahrtausende alten Beziehung wurde als Wissenschaftsbuch des Jahres 2013 ausgezeichnet. Im Oktober 2019 erscheint Mensch. Woher wir kommen, wer wir sind, wohin wir gehen.


UNRUHE BEWAHREN
Herbstvorlesung der Akademie Graz

 

KURT M. KOTRSCHAL
SIND WIR MENSCHEN NOCH ZU RETTEN?

Gefahren und Chancen unserer Natur?

 

21. und 22. November 2019
jeweils 19.00 Uhr
Literaturhaus Graz
Elisabethstraße 30, 8010 Graz

 

Eine Veranstaltung von Akademie Graz
in Kooperation mit Literaturhaus Graz,
Residenz Verlag und DIE PRESSE.

 

unterstützt von:
Logo Land Steiermark Kultur, Europa, Aussenbeziehungen
Graz Kultur
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Nachlese
HERBSTVORLESUNG
Catalin Dorian Florescu: Die Freiheit ist möglich II. Teil

Das Rad dreht sich immer schneller, alles ist in ständiger Bewegung, nichts darf ruhen, es herrschen Geschwindigkeit und Flüchtigkeit. Von der Glücksverheißung, die einem als Trost angeboten wird, bleibt oft nicht viel mehr als ein vages Unbehagen übrig. Die Aufklärung – das westliche Projekt, vernünftige und (selbst)verantwortliche Individualität durch Bildung, Erziehung und Kultur zu ermöglichen – scheint ihre Grenzen erreicht zu haben. Oder war es nie mehr als nur ein Versprechen? Wer kann hier Abhilfe leisten, nachdem die großen sozialen und ökonomischen Utopien, Kommunismus und Kapitalismus, sich angesichts ihrer Exzesse gründlich blamiert haben?

Ich widme meine Vortragsreihe der 32-jährigen Heather Heyer, die in Charlottesville, Virginia starb, als sie sich dem rechtsradikalen Mob in den Weg stellte. Sie sagte: „Wenn du nicht empört bist, schaust du nicht genau hin.“ (Catalin Dorian Florescu)


Eine Kooperation von Akademie Graz, Literaturhaus Graz und Residenz Verlag.

 


 

HERBSTVORLESUNG
KAPITALISMUS UND MORAL - Eine komplizierte Beziehung
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KURT M. KOTRSCHAL: SIND WIR MENSCHEN NOCH ZU RETTEN?
Gefahren und Chancen unserer Natur - Herbstvorlesung

 

„Menschliches Verhalten treibt die Biosphäre in ihr heutiges Multitrauma. Obwohl Menschen sich vor allem durch ihr rationales Potential von anderen Arten unterscheiden, ist ihr Alltagsverhalten regelhaft von irrationalen Entscheidungen geprägt. Was sind die evolutionär grundgelegten Universalien menschlichen Verhaltens? Und welcher Handlungsspielraum bleibt uns?

Angesichts unserer globalen Überlebensprobleme braucht es mannigfache und teils radikale Verhaltensänderungen auf individueller und auf gesellschaftlicher Ebene. Und vor allem braucht es eine realistische Sicht auf die menschliche Natur. Nie zuvor war es wichtiger zu erkennen, wer wir eigentlich sind.“ (Kurt M. Kotrschal)
 

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
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